Bimetall-Technologie

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Die Metallscheibe wird durch Walzen von zwei Metallscheiben (Eisen und Nickel) herstellt. Diese zwei Metalle haben einen unterschiedlichen Wärmedehnungskoeffizient. Deswegen ändert sich der Bogen der Scheibe unter Temperaturwechseln.

Interaktive Vorstellung: Hier

Die richtige Auswahl des Bimetall-Typ und Größe, die angemessene Verformung und der eigene Herstellungsprozess gewährleisten die gewünschten Spezifikationen:

  • eine Längsdehnung oder einen Schnappschalter
  • eine bestimmte mechanische Kraft
  • eine auf der Temperaturspanne bedingte Ausdehnung der Bewegung (für die Längsdehnungsanwendungen)
  • bestimmte Auslösungs- und Reset-Temperaturen (für die Schnappschalteranwendungen)

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  • ein automatisches oder handbedientes Reset
  • hohe Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit

Die thermischen und mechanischen Eigenschaften des gestanzten und gestalteten Bimetalls ermöglichen eine Regulations- bzw. Schutzfunktion oder die Betätigung:

  • eines elektrischen Kontakts
  • einer Klappe zur Aufnahme von Gaz bzw. Flüssigkeiten
  • eines mechanischen Systems.

Um zu funktionieren braucht der Bimetall:

  • entweder die natürliche Warme der Umgebung, deren Temperatur so durch des Bimetalls gemessen wird
  • oder ein elektrisch erwärmtes Komponent (z.B. ein Thermistor). Zur Betätigungsfunktion ist ein solches System vorteilhafter als ein Elektromagnet.

Vorteile der Bimetall-Technologie:

  • einfach und kostengünstig (Ein Metallstück wird als thermischer Sensor und Betätigungsgerät oder Klappe benutzt)
  • Eigenständig und ökologisch (Der Bimetall braucht keine zusätzliche Energiequelle um zu funktionieren).
  • Zuverlässig und dauerhaft (Das Gerät verliert kaum seine Eigenschaften nach tausenden Takte.)
  • Die Prüfung der Zuverlässigkeit ist ohne Zerstörung möglich (Kann z.B. als elektrischer bzw. thermischer Schnappschalter benutzt werden)

Einige Beispiele der zahlreichen industriellen Anwendungen des Bimetalls:

  • Haushaltsgeräte (Anti-Tropfen System für Bügeleisen; Schutzverschluss der Ofen- bzw. Waschmaschinentüren; Deckel von heißen Geräte, von Kaminen, Kühlschranktürverschluss im Falle von einer zu lange Öffnung, usw.)
  • PKW (Ausschalter und Thermokontakt)
  • Elektromechanik (Schaltautomat, Überlastschalter, Schutz gegen Überhitzung der elektrischen Motoren, usw.)
  • Elektronik (Anzeigen der Überhitzung eines fehlerhaften Komponents)
  • Luftschiffindustrie (Schockabsorber eines Fallschirms für humanitäre Versorgung)
  • Pharma- und Lebensmittelindustrie (Kontrolle der Kühlkette)